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Liebe
Dio,
zum
Verlust unserer Orchidée möchte ich heute ein paar Zeilen schreiben.
Es
ist immer noch sehr schwer zu begreifen, dass Orchidée nicht mehr da ist.
Vor allem wie brutal der Tod zugeschlagen hat. Ich habe immer noch damit zu kämpfen,
dass sie in meinen Armen kurz vor der Klinik erstickt ist und ich ihr nicht
helfen konnte. Zwar habe ich noch versucht ihr über die Nase Luft
einzuatmen, aber es hat nicht mehr geholfen. Man kommt sich dann so hilflos
vor und ich habe mich meiner Tränen nicht geschämt. Manchmal bekomme ich
heute noch feuchte Augen.
Ingrid
und ich reden sehr oft über diese Tage in Südfrankreich und suchen nach
Erklärungen.
Orchidée
war die Lebensfreude pur, was sie uns auch jeden Tag gezeigt hat. Sie hatte
unheimliches Temperament, einen starken Charakter und war eine super Mutter.
Und sie war auch sehr erfolgreich worauf wir sehr, sehr stolz sind.
Früher
wollt ich nie einen schwarzen Afghanen, aber Orchidée wurde meine große
Liebe. Sie hat immer verstanden wenn ich ihr was gesagt habe, ich konnte sie
frei laufen lassen und wenn ich gepfiffen habe stand sie wieder neben mir.
Manchmal
war ich war froh, dass ich keine Zuhörer hatte, wenn ich mich mit ihr
unterhalten habe. Vielleicht hätte man mir öfters den Vogel gezeigt.
Sehr
oft ertappe ich mich dabei, dass ich sie noch rufe wenn es Frühstück oder
abends Futter gibt. Beim Frühstück haben wir uns immer eine Melone geteilt.
Beim
Joggen war sie ein idealer Trainingspartner, ob 5 oder 15 Kilometer,
Hauptsache dabei. Sobald Orchidée gesehen hat aha er zieht die Sportschuhe
an, gab es kein Halten mehr. Da kamen ihre Lebensfreude und ihr Temperament
durch.
ich
könnte noch so vieles über unser Blumenkind schreiben, aber
ich merke, dass ich mich wieder aufrege.
Wenn
es auch nur eine kurze Zeit war die wir mit Orchidée verbringen durften,
diese
Zeit aber haben wir genossen.
Danke
an Diotima Schäfer für diese außergewöhnliche Hündin.
Hans-Jürgen
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